31.Oktober 2020 – Namibia und die Einsamkeit im Kaokoveld

Vielen Dank für Eure Kommentare und Wünsche, wir freuen uns sehr, dass so viele Interesse haben und mitlesen. Bitte seid uns nicht böse, wenn wir nicht immer antworten (wir nutzen die Zeit lieber für neue Abenteuer 😉). Wie einige schon mitbekommen haben, waren wir die letzten Tage weder online noch erreichbar. Nach den Epupa Fällen und einem geselligen Abend im Camp Aussicht haben wir die Einsamkeit ganz im Nordwesten des Landes gesucht.

 

Schon immer wollten wir den berüchtigten Van Zyl´s Pass sehen, den man nur von Osten nach Westen befahren darf und der sich in manch einem Reisebericht sehr abenteuerlich anhörte. Zum Glück wird der Pass von fast allen Autovermietern ausgeschlossen und so kamen wir gar nicht erst in Versuchung ihn zu fahren, sondern erwanderten Ihn vom Marienflusstal aus hinauf 😊

Laut den Verewigungen, die man hier am Ende auf den Steinen vorfindet, ist das letzte Mal vor 2 Wochen ein Auto den Pass runter gekommen und so waren wir doch sehr erstaunt, als uns ausgerechnet heute, ein Auto entgegenkommt. Da die Abfahrt der beiden sich wegen einer Reifenpanne etwas in die Länge zog, suchten wir uns gemeinsam einen netten Schlafplatz.

 

Richtige Touristen haben wir in den letzten 3 Wochen nicht getroffen. Alle Reisenden mit denen wir gesprochen haben (bisher 4 Stück), sind in Namibia, wie wir, um ihre Langzeitreise fortzusetzen oder haben sogar den Lock down hier verbracht. Manche wollten eigentlich gar nicht nach Afrika, sehen hier aber die besten Chancen weiter zu reisen.

Wir sind auch so langsam angekommen, haben unseren Rhythmus gefunden und freuen uns jeden Tag, dass wir hier sind. Hätten wir unsere ursprüngliche Planung beibehalten und wären erst mal langsam durch Italien gefahren, wäre aus unseren Reiseplänen wohl erst einmal nichts geworden. Am Montag kommt auch endlich Sandfloh an und wir hoffen, dass er es hoffentlich am Dienstag aus dem Zoll schafft.

Wer schon mal in Namibia war, kennt die „Drums“ im Norden. Auf der letzten, der Green Drum haben wir uns nun auch verewigt.

 

Auch die Wüstenelefanten haben sich gezeigt und standen im Hoanib River rum.

Heute sind wir nun in einer ganz anderen „zivilisierten“ Einsamkeit: Terrace Bay im Skeleton Nationalpark. Das ist im Moment auch das Tolle, man kann einfach spontan einen Tag im Voraus Unterkünfte buchen, die sonst monatelang ausgebucht sind. Hier verirren sich nur die Angler hin und die Sanddünen gehen fast bis direkt ans Wasser. Die Wüstenlöwen ziehen auch bis hierher an die Küste, aber man bekommt sie nicht zu sehen. Den Bungalow sollen wir allerdings nachts auch lieber nicht verlassen!? Gut das wir bei dem Salz noch mit dem Mietwagen hier sind 😉

 

 

 

5 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden, gute Informationen die ihr uns weitergebt, Danke dafür 👍
    Ich wollte ja auch immer mit dem eigenen ausgebauten Landy nach Namibia, wie ich aus eurem Bericht jetzt herausgelesen habe wäre es ja vielleicht eine Überlegung wert günstig ein Fahrzeug zu leihen. Damit könnte in dieser unnützen Corona Zeit auch etwas positives erreicht werden.
    Jetzt meine Frage: könnte es sein dass man derzeit günstig ein entsprechendes Fahrzeug mieten lässt? 🤔

    1. Hallo Carlo, ja im Moment kann man gut mieten. Wir haben gute Erfahrungen mit Kalahari Car Hire gemacht. Einfach mal anfragen. Die sind günstig und flexibel. Wir haben aber auch gehört, dass Berg günstig sein soll.
      Gruß Heiko

    1. Hallo Bine,

      leider ist es im Moment nicht möglich, die Bilder zu vergrößern. Vielleicht finden wir noch eine Lösung, aber da viele die Berichte auf dem Handy lesen und wir auch auf die Speicherkapazität unserer Seite achten müssen, können wir die Fotos leider nicht unbegrenzt groß einfügen.

      Sorry und viele Grüße,
      Svenja & Heiko

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