12. November 2020 – Kreuz und Quer durch Namibia

Es hatte einige Tage gedauert, bis in unserem Toyo wieder alles an seinem Platz war und da wir auch noch etwas von Walvis Bay und Swakopmund sehen wollten, blieben wir am Ende 4 Nächte in unserem kleinen Apartment.

 

Der letzte Morgen war noch einmal eine Herausforderung, da immer mehr Dinge auftauchten, die auch noch einen Platz benötigten. Aber wieso soll es uns anders ergehen, wie anderen Langzeitreisenden. Man nimmt einfach zu viel mit und wer kam auf die blöde Idee eine Solardusche einzupacken? Die letzten 4 Wochen hat es eine Wasserflasche auch getan… Da werden wir in einigen Wochen wohl noch mal ausmisten müssen.

Mit Sandfloh ging es dann auf die ersten Pisten in den Namib Naukluft Park. Erst im Süden entlang der Dünen und dann Richtung Norden zur Blutkuppe, wo wir die erste Nacht im eigenen Auto verbrachten. Auch hier erging es uns wie alle anderen, die wir getroffen hatten. Wir brauchten eine Lösung für den Sand, der ins Auto wollte. Wir hatten davon gehört, dass viel Silikon genutzt werden kann, aber auch extra selbstklebende Dichtungsstreifen könnten funktionieren (da hatten wir vorsorglich schon mal eine Rolle gekauft). Wir versuchen es jetzt erst einmal mit einem Vorhang, da der meiste Staub bei der Hecktür seinen Weg findet und dem „verpacken“ unserer Inneneinrichtung. Funktioniert bis jetzt ziemlich gut 😊

Auf ging es über den Messum Krater mit seiner tollen Landschaft und den teilweise mehreren Hundertjahre alten Welwitschias zum Brandberg.

Dann weiter ins Erongo Gebirge zur Ameib Farm auf der es einige Wanderwege z.B. zur Phillips Höhle gibt.

  

Heute war dann ein weiterer Ruhetag in einer kleinen Werkstadt in Omaruru. Für gerade mal 50 € hat unser Türscharnier der rechten Hecktür einen neuen Bolzen erhalten. Keine Angst, das wird nicht zur Gewohnheit, dass wir in die Werkstatt müssen und hier war es eigentlich auch schon in Deutschland klar, dass die Tür mit Ersatzrad es nicht schaffen wird ohne neue Scharniere. Die Frage war nur wie lange halten wir es mit einer klemmenden Tür aus??

 

Jetzt sind wir wieder auf dem Weg in den Norden und wollen noch mal in den Etosha. Ihr merkt, unser Weg in den Süden Richtung Südafrika wird noch etwas länger dauern 😉. Wir haben jetzt so viel über die Regenzeit in Sambia gehört, die gerade anfängt und das dann dort gar nichts mehr geht (geschlossene Camps, keine Nationalparks, nur Matsch) und wollen daher noch mehr Zeit in Namibia verbringen. Die tolle Neuigkeit ist, dass auch Botswana seine Landesgrenzen ab Dezember öffnet und daher werden wir versuchen noch einige Monate Namibia, Südafrika und Botswana zu machen und nicht vor März nach Sambia einzureisen.

Ein Kommentar

  1. That’s right: „Living your dream“ as stated on your T-Shirt, Svenja!
    Great and please continue sharing your experiences with us! That’s welcome in the German November grey. Nice sunny pictures!
    Cheers
    Harald

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