23. Oktober 2020 – Namibia und seine Tierwelt

Die letzten Tage standen ganz im Zeichen der Tierbeobachtungen und Nationalparks. Sogar die Big Five haben wir schon gesehen, wenn auch die Fotos von dem Leoparden und Löwen noch stark verbesserungsfähig sind 😊 Bei Ersteren hatten wir den Game Drive im Etosha eigentlich schon beendet und waren auf dem Weg zur Loge, als plötzlich 1,5 Meter neben Heikos offenem  Fenster stolz ein Leopard aufrecht auf einem Stein saß. Der Schreck war so groß, dass erst einmal das Fenster verschlossen werden musste. Bis dann das Fenster wieder offen und die Kameras startklar waren, verabschiedete er sich gemächlich…

Die Löwen hingegen haben wir im Buffalo Core Area im Caprivi gesichtet und sie waren einfach zu weit weg und lagen träge unter Bäumen im Schatten.

Zu intensiv war allerdings gleich am ersten Abend in der Oguma Lodge am Etosha, die Begegnung mit einem Skorpion. Dieses Mistviech hatte es sich wohl auf den kühle Fliesen in der Dusche gemütlich gemacht und ich habe einfach mein T-Shirt zum waschen in die Dusche geworfen. Als ich es dann hoch nahm und ausspülen wollte, stach er zu. Also Duschen abgebrochen und schnell mit Fotos des Skorpions zur Rezeption gefahren. Hier versuchte man uns zu beruhigen: Skorpione in den Räumen seien meistens harmlos. Einfacher gesagt, als getan.

 

Es wurde aus der Nachbarlodge eine antiseptische Salbe gebracht und ich lebte am nächsten Morgen immer noch. Glück gehabt. Wir wissen nun auch, dass die wenigsten Skorpione wirklich lebensbedrohlich giftig sind (der Schmerz ähnelt einem Bienenstich), aber in Zukunft werden wir wieder vorsichtiger sein!

Der Etosha Park:

Der Baobab in Tsintsabis (bald wird er blühen):

Die Manguni-Frucht vom Straßenrand soll nach Orange, Mandarine und Bananne schmecken. Die puddingartige Konsistenz war aber nicht unser Ding 😉

Der Caprivi Streifen und seine Nationalparks:

        

Zwischendurch war aber noch eine kleine Autoreparatur notwendig. Unser Hilux wurde zu heiß, da der Kühler noch den Dreck von Halb-Afrika (oder den letzten Regenzeiten ;-)) enthielt .

Erster Versuch mit unserem kleinen “Übersetzer”:

Jackie 200 Km weiter war dann unsere Rettung:

 

6 Kommentare

  1. Hallo Ihr 2,
    genau Eure Tour hatten wir auch im nächsten Jahr vor. Also Westküste ab Walvis Bay runter u. Ostküste hoch. Vielleicht in einer etwas kürzeren Zeit. Deshalb verfolge ich mit großer Spannung Eure Reise und wünsche Euch viel Erfolg bei allen Grenzübertritten.
    Grüße, Günter

  2. Hallo Svenja and Heiko,
    auch wir “beneiden” Euch :-); nein, wir wünschen Euch alles Gute und denken mit Freude an unsere Afrika-Tour 2017/18.
    Macht´s gut uns lasst öfter was von Euch hören.
    Reisefreudige Grüße
    Lisi 6 Martin

  3. hallo ihr beiden,
    oh wie neidisch bin ich auf euch!
    unser entchen, der 2CV, ist seit dem frühjahr leider wieder zu hause, nachdem wir ihn 4 jahre in namibia hatten und dort mehrmals lange mit ihm unterwegs waren. hier findet ihr bestimmt anregungen für eure tour:
    https://www.wuestenschiff.de/phpbb/suedliches-afrika-f36/mit-der-ente-durch-das-suedliche-afrika-namibia-20-t55747.html
    und unsere reise in den iran diesen herbst mussten wir canceln: alle grenzen zu!
    geniesst die zeit dort unten, und vielleicht schreibt ihr mal was im wüstenschiff-forum oder verlinkt zumindest eure seite dort.
    viele grüße
    uwe

  4. Den Mutigen gehört die Welt 😉👍. Mit großer Begeisterung (und ein bisschen Neid) dürfen wir Euren Blog lesen. That‘s pure Africa!! Seid weiter schön vorsichtig und genießt die Wildnis da draußen. LG Susi & Jürgen (FI)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.