17. Februar 2021 – Tansania, Regen in den Bergen und Sonne am Meer

Nach unserem Klosteraufenthalt waren wir ausgeruht genug, um fast 4 Stunden um eine SIM Karte von Vodacom zu kämpfen, damit der Kontakt zur Außenwelt nicht abbricht. 🙂 Dann ging es weiter zum nördlichsten Punkt des Lake Nyasa. Dabei überquerten wir das Kitulo Plateau und dachten schon, wir wären plötzlich in Schottland gelandet.  Die Landschaft ähnelt sehr Europa und das sollte sich bis zur Küste auch nicht ändern, einschließlich dem Wetter, was uns immer mal wieder Regen bescherte und uns so leider an dem Ruaha Nationalpark vorbei fahren lies.

Am Lake Nyasa hatten wir ein schönes Plätzchen gefunden, wo auch die Hochzeitspaare gerne Ihre Hochzeitsfotos schossen bzw. eigentlich nur die Brautfotos, da wir den Bräutigam dabei nicht zu Gesicht bekamen. Dafür waren wir selbst schneller mitten im Fotoshooting als uns lieb war. Wir sind mir unserer hellen Haut in Tansania sicherlich keine Exoten, aber trotzdem werden wir hier häufiger um Selfies gebeten.

Nach einem Besuch auf der Utengule Coffee Farm ging es den TanZam Highway entlang, bis nach Dar es Salam zur Küste. Bei diesen fast 900 km haben wir auf der Straße wieder einige Exotische Transporte gesehen. Leider hat man den Fotoapparat ja nicht immer griffbereit, aber in den letzten Wochen sind wir an Eselkarren, Ochsenkarren oder per Menschenkraft gezogene Handkarren vorbei gekommen. Vieles wurde auf dem Kopf transportiert, auf übervollen Mopeds (hier Boda Boda Taxis genannt) oder kleinen völlig überladenen Pritschenfahrzeugen.  Am skurrilsten fanden wir dabei eine Stiehl Kettensäge, die der Waldarbeiter auf dem Kopf balancierte oder ein weißer Sarg quer auf einem Boda Boda.

 

Die letzen Tage verbrachten wir mal wieder am Strand, diesmal am Kimbiji Beach, der ein beliebter Treffpunkt von Overlandern ist. Trotzdem war es für uns eine Überraschung hier 2 bekannte Gesichter aus Namibia zu treffen, die es sich schon mit einem weiteren Fahrzeug auf der Campsite gemütlich gemacht hatten. Wir mögen es kaum schreiben, aber nach über 8 Stunden auf dem „Highway“ waren wir pünktlich zur Samstagabend Party angekommen.

Gestern sind wir nach Dar es Salam gefahren und werden heute mit der Fähre zu einem „Kurzurlaub“ nach Sansibar fahren. (Auf jeden Fall für Sandfloh, der darf sich nämlich während der Zeit am Gästehaus der Benediktiner  ausruhen)  😉

Ein Kommentar

  1. Hallo ihr Beiden,
    wieder ein schöner Bericht mit tollen Bildern.
    Er erinnert uns an die Zeit vor 25 Jahren.
    Ullas Tochter und Enkel (er war damals 5 Jahre alt ) waren auf ihrem Afrika-Trip auch auf Sansibar.
    Damals noch ohne CORONA, WHATSAPP und POLARSTEP .
    Weg war weg! Nach ein paar Wochen tauchte dann mal eine Nachricht auf.
    Auf Sansibar ist ihnen bei einem Sturm das Zelt weggeweht.
    Wir hoffen, ihr habt ein paar schöne Tage und findet euren Toyo heil und gesund wieder.
    Ach ja, in der Nähe vom Tembo House ist das Freddy Mercury Museum.

    Dann man noch schöne Tage und alles Gute wünschen euch Ulla & Peter.

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